Angstbewältigung

Angst ist dazu da, um uns zu schützen, nicht um uns zu fürchten.

Wieso ist Angst nützlich?

Grundsätzlich ist Angst ein nützliches Gefühl, dass uns vor Gefahren warnt und unseren Körper schnellstmöglich Schutzstrategien ausführen lässt, damit wir überleben können. Wenn die Angst jedoch überhand nimmt und zu unangebrachten Verhalten führt, fühlen wir uns unsicher und bekommen Selbstzweifel. Das Gefühl der Angst kann je nach Ausmaß mit einem Gefühl der Ohnmacht einhergehen und äußert sich im Körper durch:

 
  • kalte und feuchte Hände
  • Rastlosigkeit
  • Gefühl der Ohnmacht, weiche Knie
  • Herzrasen
  • Schweißausbrüche
  • „Kloß im Hals“
  • Atembeschwerden bis Atemnot
  • Zittern
  • Enge- oder Druckgefühl in der Brust
  • Taubheits- oder Kribbelgefühle 
 
Es ist wichtig sich klar zu machen, dass die Angst nicht von der tatsächlichen Situation ausgelöst wird, sondern von unserer eigenen Interpretation dieser Situation. Wenn man zum Beispiel als Kind von einem Hund erschreckt wurde, kann dieser „Schreck“  zu einer übermäßigen Angst vor Hunden führen, während jemand der schöne Erfahrungen mit einem Hund sammeln konnte, keine Angst entwickelt. Wir können unsere Erlebnisse nicht rückgängig machen, doch wir können uns klarmachen, welche Bewältigungsstrategien aktuell nützlich sind und welche wir nicht mehr brauchen und ablegen können. In einem persönlichen Gespräch unterstütze ich dich dabei neue Bewältigungsstrategien zu integrieren.
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